Alkohol

Möglichkeiten und Gründe Alkohol zu trinken gibt es viele. Die meisten Deutschen kennen positive und negative kurz- und langfristige Wirkungen von Alkohol. Jedem steht es frei, einen für sich angemessenen Konsum zu entwickeln. Alkohol ist toxisch und muss deshalb vom Körper entgiftet werden. Alkohol ist zwar vertraut, kann aber in zu hoher Konzentration oder in Kombination lebensbedrohliche Vergiftungen hervorrufen und auch langfristig gesundheitlich schwerwiegende Folgen haben.

Möglichkeiten und Gründe Alkohol zu trinken gibt es viele

Zwischen dem Erleben von schwerwiegenden Lebensereignissen und Alkoholmissbrauch besteht ein Zusammenhang (Sacco, Bucholz & Harrington, 2014). Dazu gehören Depressionen, der Verlust einer nahe stehenden Person oder Änderungen in der Familie, wie zum Beispiel eine Scheidung. Es zeigt sich sogar, dass bei Wirtschaftskrisen der Alkoholkonsum bei Männern zunimmt (Goeij, Suhrcke, Toffoluttivan de Mheen, Schoenmakers & Kunst, 2015). Anders formuliert: Wer belastet ist, greift öfter zur Flasche. Selbstmedikationsthese heißt die Theorie dahinter. Man wählt die Drogen als Bewältigungsmechanismus.

Natürlich gibt es nicht nur negative Gründe, weswegen Alkohol getrunken wird. Auf Volksfesten, Familienfeiern oder an einem schönen Sommerabend im Biergarten wird ebenfalls viel getrunken – alles meist ohne negative Nebenwirkungen. Möglichkeiten und Gründe Alkohol zu trinken und zu genießen gibt es genügend. Entscheidend ist schlussendlich die Menge.

Erkenne dein Genussverhalten – Vermeide Schäden!

Langfristige Folgesyndrom von Alkoholgenuss

Warum trocknet Alkohol den Körper aus?

Der Wasserhaushalt wird vom Hypothalamus (Gehirn) hormonell durch ADH (Antidiuretisches Hormon) gesteuert. Je nach Hormonlage hält die Niere mehr oder weniger der täglich ca. 180 L gefilterten Wassermenge zurück. Diese Regelung ist u.a. notwendig, damit die Zusammensetzung unserer Elektrolyte konstant gehalten wird, denn zu starke Abweichungen führen zum Tod.

Alkohol hemmt die Ausschüttung des Hormons im Hypothalamus – die Niere hält weniger Wasser zurück, was bedeutet, dass man ständig Wasser lassen muss. Durch die alkoholische Unterbrechung des natürlichen Regelkreises wird der Körper ungewöhnlich ausgetrocknet.

Deshalb steuert der Hypothalamus auch früher oder später mit der Vermittlung von Durstempfinden entgegen – dem sogenannten „Brand“.

Wodurch kommt der Kater zustande?

Zum einen kann sich der gestörte Wasserhaushalt negativ auswirken. Zum anderen kann es aufgrund von einer Hemmung der Zuckerbereitstellung für die Aufrechterhaltung eines angemessenen Blutglukosespiegels zu einer Unterzuckerung kommen. Im schlimmsten Fall werden dabei Nervenzellen, welche auf die Zuckerversorgung angewiesen sind, geschädigt. Besonders das junge Gehirn ist anfällig, da hier noch ein viel regerer Umbau und Neubau an Nervenzellen geschieht, welcher gestört werden kann.

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