Schmerzen

Schmerzen

Schmerzen stellen eine starke Belastung für Betroffene dar. Neben der medikamentösen oder operativen Behandlung kann auch kognitiv und affektiv versucht werden, eine Entlastung zu erzielen (z.B.: Achtsamkeitsübungen).

Warum ein Schmerztagebuch?

Das Schmerztagebuch soll dazu dienen neben der Schmerzlokalisation den Schmerz vor allem im Verlauf darstellen zu können. Auftretende Schmerzen können so in Zusammenhang mit der täglichen Stimmung aber auch anderen psychosozialen Belastungsfaktoren (z.B.: Arbeitsplatzbelastung) des jeweiligen Tages/Zeitraumes gebracht werden. Außerdem kann eine Medikamentenumstellung im Tagebuch vermerkt werden und so eine neue Medikamentenwirkung besser bewertet werden.

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Wie entsteht Schmerz?

Schmerzleitung und Schmerzverarbeitung im Körper

Placeboeffekt

Der Placeboeffekt beschreibt, dass allein aufgrund der Annahme der Wirksamkeit einer Maßnahme tatsächlich diese Wirkung eintritt.

Leibing et al. (2002) untersuchten die Wirksamkeit der Behandlungsmaßnahmen wahrer Akupunktur, Scheinakupunktur und Physiotherapie bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen und konnten keine Unterschiede zwischen den Akupunkturformen feststellen. Wohl aber waren beide Akupunkturen der Physiotherapie überlegen.

Hier soll nicht die Wirksamkeit der Therapieform „Akupunktur“ diskutiert werden, denn die Befundlage zeigte teilweise Wirksamkeit (Shin et al. 2013), teilweise nicht (Vas et al. 2012).

Dieses Beispiel soll ein anderes Fazit ermöglichen: Der Glaube an die Wirksamkeit einer Therapie kann per se helfen. Alleine deshalb kann der Therapie etwas Positves abgewonnen werden.

Der Glaube an etwas funktioniert auch bei negativen Befürchtungen. So können allein Befürchtungen, dass Schmerzen weiter persistieren, die Wahrscheinlichkeit für Chronifizierung erhöhen (Campbell, Foster, Thomas & Dunn, 2013). Die Studie untersuchte längsschnittlich 5 Jahre lang Rückenschmerzentwicklung und subjektive Einstellungen der Patienten. Das heißt, man wird eher krank, wenn man daran glaubt krank zu werden.

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